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"P-Weg" Marathon

am 12. und 13. September 2009

in Plettenberg

Am Morgen des 12.09.2009 ging es um 05:30 Uhr los in Richtung Plettenberg. Aufgabe am diesem und dem Folgetag war die überörtliche Unterstützung des Ortsvereins Plettenberg bei dem P-Weg Marathon. Die Bereitschaft aus Finnentrop rückte an beiden Tagen mit insgesamt 12 Helfern sowie einem Krankentransportwagen (KTW), einem Rettungswagen (RTW), dem Anhänger Technik und Sicherheit (TuS), dem Arzttruppkraftwagen (ArTrKW), und dem Mehrzweckfahrzeug (MZF) als Hilfskrankentransportwagen (HKTW) an. Außerdem stellten wir die Einsatzleitung und einige weitere Führungskräfte.

Am Samstag waren zunächst einmal die Läufer an der Reihe. Diese legten Strecken von 21, 42 oder 67 km zurück. Durch die Einsatzleitung wurden insgesamt 16 kritische Streckenpunkte festgelegt, die alle mit einem mobilen Einsatzteam besetzt werden mussten. Hier wurden zumeist KTW und RTW eingesetzt. Weitere Unterstützung bekamen die Ortsvereine Finnentrop und Plettenberg durch Fahrzeuge und Besatzungen und Fahrzeuge aus Werdohl, Lüdenscheid, Herscheid, Hagen, Wetter, Olpe, Attendorn, sowie durch die Berufsfeuerwehr Plettenberg, welche die Ersatzfahrzeuge des Rettungsdienstes besetzte. Insgesamt standen uns an beiden Tagen 6 KTW, 6 RTW, 2 NAW (Notarztwagen) , 1 NEF (Notarzteinsatzfahrzeug), sowie 3 HKTW zur Verfügung. Die Einsatzleitung hatte zur Abarbeitung der Aufgaben den ELW 2 (Einsatzleitwagen Stufe 2) des Märkischen Kreises zur Verfügung.

Dieses Potenzial an Einsatzmitteln reichte jedoch am Sonntag - an diesem Tag starteten die Biker - nur knapp aus. Die meisten Fahrzeugbewegungen mussten daher mit Sondersignal geschehen. Der Behandlungsplatz, welcher im Zielbereich in der Innenstadt aufgebaut wurde, verzeichnete am Samstag 18 und am Sonntag 14 Behandlungen. Die durchgeführten Transporte ins Krankenhaus lagen am ersten Tag bei 8 und am zweiten Tag bei 12, wobei die Einsatzstichworte vom Schlüsselbeinbruch bis zum Herzinfarkt reichten. Die Gesamtstärke der Einsatzkräfte an beiden Tagen lag bei circa 44 Helfern, wovon ca. 10 Helfer am Behandlungsplatz stationiert waren und alle weiteren die Fahrzeuge besetzten.