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"Aus der Presse"

Westfalenpost

20. September 2009

Jugendrotkreuz mächtig aktiv

Fretter. Im Mai fand in Kirchhundem der diesjährige Kreiswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes statt.

Der Ortsverein Finnentrop trat auch mit einem Team des Jugendrotkreuzes an, das ebenso wie zwei Gruppen des JRK Kirchhundem in einer eigenen Wertung startete. Besonders erfreulich war der Erfolg der Finnentroper Jugendgruppe, die als erste in ihrer Wertung eine Teilnahme am Landeswettbewerb „gewonnen" hat.

Doch eine Teilnahme auf Landesebene erfordert schon Einsatz im Vorfeld von den sechs Jugendrotkreuzlern. Und so müssen Marius Kramer, Patrick Bücker, Gentor Zeka, Katharina Pieper, Iwonna Susczyk und Lena Böttiger nicht nur einen Song zum Thema „Deine Stärken - deine Zukunft ohne Druck" texten, sondern auch einige „Familien- und Kinderprojekt" im Vorfeld umsetzten. „Wir haben uns daher mit dem Kindergarten St. Matthias in Fretter in Verbindung gesetzt", so Betreuerin Vanessa Hermes. „Dieser bieten regelmäßig einen Waldkindergarten an."

Bei Einrichtungsleiterin Birgit Rossmann fand die Jugendgruppe ein offenes Ohr und gemeinsam wurde die Instandsetzung des Grillplatzes und des Fretterbachs im Ort beschlossen. Zuerst einmal musste die Fretter vom Müll befreit werden und das lohnte sich. Besonders stolz war Kindergartenkind Can. Er fand ein Besteck auf dem Grund des Baches. Aber auch Flaschen, Schrauben und Unrat aller Art wurde in sechs großen Säcken zusammengetragen. „Im Bach waren auch zahlreiche Ziegelsteine. Daraus haben wir eine Grillstelle neben der Hütte gebaut", erklärt Ausbilder Markus Rohrmann. Eine Stolperstelle im Boden wurde ebenfalls beseitigt.

Zum Abschluss hatten die Kinder noch eine besondere Idee: Sie bastelten im Kindergarten ein Wasserrad, was jetzt sich jetzt im Bach dreht. „Das will ich auch meiner Mama und meinem Papa zeigen", überlegte Mona Rogowski, nach dem Einbau. Die JRK Gruppe hat somit zwei der Aufgaben im Vorfeld erledigt. Jetzt müssen sie am 3. und 4. Oktober beim Landeswettbewerb in Bad Münstereifel auch Aufgaben zur Ersten Hilfe, im sozialen Bereich und im Bereich Sport und Spiel erfüllen.

Die Konkurrenz ist stark, denn es werden rund 30 Gruppen aus den Bereichen Westfalen-Lippe und Nordrhein gegeneinander antreten. Petra Gerk und Carina Schmidt, Erzieherinnen des Kindergartens St. Matthias haben das Projekt Bach allerdings noch nicht abgeschlossen. „Wir wollen mit den Kindern erkunden, welche Lebewesen hier zuhause sind."