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| Am 09.05.2009 fand in Kirchhundem der diesjährige Kreiswettbewerb des Deutschen Roten Kreuzes statt. Rund um die Unterkunft des Ortsvereins Kirchhundem waren vielfältige Stationen aufgebaut, an denen die Wettbewerbsmannschaften ihre Kenntnisse beweisen mussten. Aus dem Kreisgebiet waren Teilnehmer der Ortsvereine Attendorn, Kirchhundem und Lennestadt angereist. Der Ortsverein Finnentrop trat mit zwei Mannschaften aus der Bereitschaft und einem Team des Jugendrotkreuzes an, welches ebenso wie zwei Gruppen des JRK Kirchhundem in einer eigenen Wertung startete. | ![]() |
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Der Ablauf des Kreiswettbewerbes wird im Folgenden aus der Sicht der Gruppe Finnentrop I beschrieben. Jede Gruppe bestand aus einem Gruppenführer und 3-4 Helfern. Dadurch war eine strukturierte Einsatzabarbeitung wie im Realeinsatz möglich. |
| Die erste Station war in einem Wohnhaus neben dem Feuerwehrhaus Kirchhundem aufgebaut. Die in voller Schutzkleidung gerüsteten Helfer konnten sich dieser wieder entledigen, es handelte ich um einen theoretischen Abschnitt. Der Bereich "Technik & Sicherheit" wurde hier über die Kenntnisse im Bereich Umwelt- und Infektionsschutz überprüft. Auch das korrekte Anlegen der Infektionsschutzkleidung musste hier vorgeführt werden. Mit einem recht guten Gefühl ging es dann zum nächsten Bereich. | ![]() |
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Aber die nun auf das praktische Anwenden ihrer Kenntnisse brennenden Helfer wurden erneut enttäuscht. Der Abschnitt "Rotkreuzwissen" im Obergeschoss des Rotkreuzhauses beinhaltete eine schriftliche Prüfung, in der ein Text über die Geschichte des DRK Korrektur gelesen werden musste und ein Test über verschiedene Bereiche bestanden werden musste. |
| Nach der nun folgenden Nullrunde mit der Möglichkeit Getränke und Kuchen zu sich zu nehmen, wurde es ernst. Bei einem Strandrennen, dem sogenannten Skysurfen, war es zu einem Unfall gekommen. Eines der Fahrzeuge hatte Zuschauer erfasst, die Fahrerin war unter dem Sportgerät eingeklemmt. Die insgesamt drei verletzten Personen (1 schwer, 2 leicht) mussten versorgt und für den Abtransport vorbereitet werden. In der für dieses Szenario benutzten Fahrzeughalle der Feuerwehr Kirchhundem war es während des Einsatzablaufes äußerst ruhig. Alle Helfer empfanden diesen Teil der Übung als äußerst schwierig. | ![]() |
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Der nächste Einsatz startete recht unheimlich. Aus einer rauchenden Garage rannten schreiende Kinder, die sich von den Einsatzkräften nicht recht beruhigen lassen wollten. Der Ursprung lag in einer Stichflamme, die aus einem unsachgemäßen Versuch des Grillanzündens herruhte. Zudem waren halluzinative Pilze im Spiel. Nach Versorgung der Wunden, Stabilisierung des Kreislaufs der 3 Personen und der Asservierung der Pilze war auch dieser Einsatz erfolgreich beendet. |
| Zu guter Letzt ging es zum neu eingerichteten Beratungshaus des Kreisverbandes. Die hier vorgestellte Situation sollte auch den Betreuungsbereich nicht zu kurz kommen lassen. Die Ausgangssituation: Eine Bombendrohung war gegen das "Wohnhaus" gerichtet. Die Aufgabe der Gruppe war es nun, die beiden Einwohner, Mutter und Sohn, dazu zu bewegen, das Haus zu verlassen. Aufgrund einer scheinbaren Demenzerkrankung der Mutter und einer starken Bindung des Sohnes an sie wurde diese Aufgabe erschwert, aber nicht unmöglich gemacht. Nach dem Versprechen, das Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Spiel auch in der Notunterkunft fortsetzen zu können, war auch dieses Szenario geschafft. | ![]() |
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In der Nachbetrachtung konnte der OV Finnentrop recht zufrieden sein. Mit dem dritten Platz und damit einer Verbesserung zum Vorjahr wurde der Wille gestärkt, im nächsten Jahr noch besser vorbereitet zum Wettbewerb zu gehen und die anderen Ortsvereine herauszufordern. Besonders erfreulich war der Erfolg der Jugendgruppe, die als Erste in ihrer Wertung eine Teilnahme am Landeswettbewerb "gewonnen" haben. |
| Der Ortsverein Finnentrop dankt der Kreisrotkreuzleitung, dem Ortsverein und der Feuerwehr Kirchhundem für die hervorragende Organisation sowie natürlich den Mitgliedern unserer Wettkampfteams für die Bereitschaft, nicht nur beim Wettbewerb, sondern auch beim täglichen Einsatz im Verein ihr Bestes zu geben. Ganz besonders bedanken wir uns aber bei den von uns "gespendeten" Schiedsrichtern und unserer Expertin für realistische Unfalldarstellung, die vollkommen unparteiisch ihren Beitrag zum Gelingen dieses Wettbewerbes geleistet haben, Thorsten Gimmerthal (Technik/Sicherheit) Vanessa Hermes (RUD) Steffen Roll (Sanität) und Guido Wicker (Technik/Sicherheit) |
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